Soft skills ist ein gängiger Begriff, wenn es um die Erwartungen geht, die Arbeitgeber an ihre Mitarbeiter stellen – ein Begriff jedoch auch, der oftmals vage und "weich" bleibt und sich so einer konkreten Begriffsdefinition entzieht. Was also sind soft skills, die unerlässlichen Schlüsselqualifikationen, die neben den hard facts – den fachlichen Qualifikationen – für ein erfolgreiches Bestehen im Arbeitsleben unerlässlich sind? Und darüber hinaus: Wie lassen sich diese bereits im schulischen Kontext vermitteln, umsetzen und einfordern? Diese Thematik war Gegenstand des P-Seminars Coaching in Soft Skills, dessen Zielsetzung neben dem Erkenntnisgewinn für die Teilnehmer vorwiegend darin bestand, Unterstützungsmaßnahmen zum Kompetenzerwerb und zur beruflichen Orientierung anzubieten.

In einem ersten Schritt konnten die Schülerinnen und Schüler im Seminar themenbezogen selbst eine Fülle von Input in Form von Kooperationsveranstaltungen mit externen Partnern für sich nutzbar machen, u. a. mit Mitarbeitern der BMW Group, der Firma SAR, der Lindner Group, der AOK Straubing sowie mit freiberuflichen Kompetenztrainern wie z. B. Michaela Gröber, Elke Heublein, Bianka Welter, Daniel Wolff. Als Nächstes ging es darum, die gewonnenen Einblicke auch für die anvisierte Zielgruppe – Schülerinnen und Schüler, die in der Jahrgangsstufe 11 das Modul zur Studien- und Berufsorientierung durchlaufen, sowie im Rahmen eines Kompetenztrainings Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 – aufzubereiten. Dabei wurden in Gruppen Workshops zu Themen wie Zeit- und Selbstmanagement, Stressbewältigung, Präsentations- und Visualisierungstechniken, Auftreten und Körpersprache, Kommunikationstraining und Konfliktlösung, Smalltalk im Beruf oder Lerntechniken konzipiert, vorbereitet und organisiert und schließlich durchgeführt. Auf diese Weise konnte das gewonnene Erfahrungswissen multipliziert und weitergegeben werden. Das Feedback der Schülerinnen und Schüler, die Nutznießer dieser Maßnahmen waren, war durchwegs positiv und auch aus Sicht der betreuenden Lehrkräfte sind unter den Teilnehmern einige, die sich durch großes Engagement und mit viel Herzblut das Rüstzeug angeeignet haben, um neben dem einen oder anderen professionellen Referenten zu bestehen.

Daniela Merz und Elisabeth Rembeck

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