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Mit dem ersten Theaterausflug startete das Theaterabo des Gymnasiums Dingolfing in das bereits dritte Theaterjahr. 65 Schülerinnen und Schüler machten sich am Nachmittag mit dem Zug auf den Weg nach München. Dass der Auftakt nicht ganz reibungslos verlief, zeigte sich bereits bei der Anreise: Eine Zugverspätung verkürzte den geplanten Besuch des Christkindlmarktes an der Münchner Freiheit deutlich. Für einen kurzen Bummel und erste vorweihnachtliche Eindrücke reichte es aber dennoch. Anschließend ging es in die Schauburg in Schwabing, wo die Gruppe die Komödie Die Asche meines Vaters oder Plötzlich reich und unsympathisch von Soeren Voima erlebte. Im Mittelpunkt steht Sascha, die überraschend erfährt, dass ihr leiblicher Vater ein verstorbener Multimillionär war – und dass sie nun plötzlich über ein Vermögen von fast 49 Millionen Euro verfügen soll. Was tun mit so viel „Asche“? Behalten, ausgeben, investieren oder doch lieber spenden? Das Stück nähert sich diesen Fragen mit viel Humor, Tempo und einem klaren Blick auf gesellschaftliche Verantwortung.
Regisseur Daniel Pfluger, Hausregisseur am Volkstheater Rostock, bewies einmal mehr, dass sich ernste Themen wie Geld, Macht und Moral auch leichtfüßig und unterhaltsam auf die Bühne bringen lassen. Die Inszenierung sorgte für viele Lacher, ließ das Publikum aber auch nachdenklich zurück.
Auch die Rückfahrt verlangte nochmals etwas Geduld – eine Zugverspätung machte das Warten am Bahnsteig notwendig. Trotzdem waren sich am Ende alle einig: Der erste Theaterabend des Schuljahres war ein gelungener Start in das neue Abo, mit viel Gesprächsstoff für die Heimreise und Vorfreude auf die kommenden Ausflüge.

 

Gymnasium Dingolfing