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Nach unserer Ankunft bei den Gastfamilien ging unser Amerika-Abenteuer in den nächsten Tagen direkt weiter. Schon am nächsten Morgen wartete unser erster Schultag auf uns. Der Schulalltag war für uns zunächst ungewohnt: Nach jeder Stunde wechselten wir mit unseren Austauschpartnern den Raum, dazu kamen viele unbekannte Fächer und die Größe der Schule. Trotzdem fanden wir uns schnell zurecht und konnten einen guten Einblick in den amerikanischen Schulalltag bekommen.

 

Unser erster Ausflug ging zum American Sign Museum. Schon die Fahrt dorthin war ein kleines Abenteuer, denn in einem typischen gelben Schulbus ging es über ziemlich hügelige Straßen. Das sorgte für den einen oder anderen Lacher und machte die Fahrt gleich noch lustiger. Im Museum angekommen, erwarteten uns jede Menge historische und außergewöhnliche Werbeschilder. Wir bekamen eine Tour durch verschiedene Epochen und erhielten dabei sogar einen kleinen Einblick in den chemischen Hintergrund der Neonreklamen. Zwischen den vielen bunten Schildern entstanden natürlich auch jede Menge lustige Fotos. Und wie es sich für einen Museumsbesuch gehört, durften ein paar Souvenirs als Erinnerung nicht fehlen.

 

Anschließend besuchten wir die University of Cincinnati. Besonders spannend fanden wir das große Footballfeld. Ein echtes amerikanisches College-Footballstadion einmal aus der Nähe zu sehen, war für viele von uns ein echtes Highlight. So konnten wir einen kleinen Eindruck davon bekommen, wie sich das amerikanische Universitätsleben von unserem zu Hause unterscheidet.

 

Am nächsten Tag besuchten viele Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern ein Baseballspiel. Im Great American Ball Park spielten die Cincinnati Reds gegen die Los Angeles Dodgers. Die Stimmung im Stadion war von Anfang an super und die Spannung blieb bis zum Schluss. Als die Reds schließlich gewannen, war die Begeisterung natürlich riesig. Für alle, die dabei waren, war es eine tolle Gelegenheit, eine typisch amerikanische Sportveranstaltung einmal live mitzuerleben. Umso cooler war auch, dass wir einige Tage darauf sogar noch an einer Tour durch das Stadion teilnehmen durften.

 

Auch die nächsten Tage waren abwechslungsreich. Wir besuchten den Findlay Market, einen Markt, der bereits 1855 öffnete, und verschiedene Middle Schools, an denen wir die vorbereiteten Fragen der amerikanischen Schülerinnen und Schüler über Deutschland und unseren Alltag beantworteten. So lernten wir nicht nur neue Orte kennen, sondern kamen auch mit vielen Menschen ins Gespräch.

Am Wochenende gestalteten wir unsere Freizeit gemeinsam mit den Gastfamilien. Während einige Shoppen gingen, besuchten andere den Zoo, Museen oder das Cincinnati Oktoberfest. Besonders die riesigen amerikanischen Supermärkte sorgten bei vielen von uns für Staunen. Auch die extremen Klimaanlagen gehörten zu den Dingen, die uns im Alltag immer wieder auffielen.

Unsere Gastfamilien nahmen uns herzlich auf, und so verging die Zeit viel zu schnell. Nach knapp zwei Wochen hieß es schließlich Abschied nehmen.

Auch die finanzielle Unterstützung durch GAPP, das German American Partnership Program, hat dazu beigetragen, dass wir diese besonderen Erlebnisse während unseres Austauschs genießen konnten. Und so fuhren wir nicht nur mit Souvenirs im Gepäck nach Hause, sondern vor allem mit vielen neuen Eindrücken, lustigen Geschichten und Erinnerungen an eine ganz besondere Zeit in Cincinnati.

Maja Wolna

Laura Rummel

Hanna Aumüller

 

 

 

Gymnasium Dingolfing