
Direkt nach der Zeugnisvergabe hieß es am 13. Februar für 82 Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe: rein in den Bus und auf nach Regensburg. Im Rahmen des 3. Projekttages des Aufbaumoduls zur beruflichen Orientierung stand die Studienerkundung auf dem Programm – und die sollte möglichst echt sein.
Beim Regensburger Hochschultag konnten die Jugendlichen den gemeinsamen Campus von Universität Regensburg, OTH Regensburg und der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik kennenlernen. Es warteten zahlreiche Infostände, Beratungsangebote und kurze Vorträge zu unterschiedlichsten Studiengängen auf die Besucher. So mussten viele plötzlich Entscheidungen treffen, die sich schon ziemlich „studentisch“ anfühlten: lieber Psychologie, Informatik, Lehramt oder doch etwas ganz anderes?
Besonders wertvoll waren die Gespräche mit Studierenden und Dozierenden, die offen von ihrem Alltag berichteten – von vollen Stundenplänen, aber auch von Freiheiten im Studium. Eindruck hinterließ auch das erste Hineinschnuppern in die Universitätsbibliothek: ruhige Arbeitsplätze, lange Regalreihen und konzentrierte Lernatmosphäre vermittelten einen guten Eindruck davon, wie eigenständiges Lernen im Studium funktioniert.
Natürlich durfte auch ein Besuch in der Mensa nicht fehlen, wo man zwischen Vorlesungen essen und das Campusleben beobachten konnte. An der OTH beeindruckten zudem praktische Einblicke wie Laborführungen und anwendungsorientierte Studiengänge.

Am Ende des Tages waren sich viele einig: Der Hochschultag war mehr als nur Information – er war eine kleine Zeitreise in die eigene Zukunft. Für manche bestätigte sich ein bereits bestehender Berufswunsch, andere entdeckten völlig neue Möglichkeiten. Der Projekttag half damit nicht nur bei der Studienwahl, sondern nahm auch ein Stück Unsicherheit vor der Zeit nach dem Abitur. Aus der Frage „Was mache ich später?“ wurde bei vielen ein deutlich konkreteres „Das könnte ich mir vorstellen.“
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