Nicht die Welt retten wollen, sondern kommen um zu lernen – unter diesem Motto könnte der Einsatz stehen, den Frau Claudia Sandweger im Rahmen eines entwicklungspolitischen Jahres in Uganda verbracht hat. Unseren Schülerinnen und Schülern brachte sie diese Art des Kennenlernens anderer Länder und Kulturen im Rahmen von insgesamt drei nach Klassenstufen gestaffelten Vorträgen nahe. Dabei berichtete sie über ihr Jahr in Uganda, über ihre Erfahrungen mit Mofa-Taxis, baumkletternden Löwen und aus Plastikbeuteln geschlürften Suppen. Sehr anschaulich wurden dabei die Lebens- und Essgewohnheiten in diesem afrikanischen Land. Ebenso bekamen die Zuhörerinnen und Zuhörer einen Einblick in die faszinierenden Landschaften und in die Tierwelt Ugandas. Aber auch über die politische Lage, das Verhältnis zu den Nachbarländern und über soziale Probleme informierte die Referentin. Ganz konkret wurde es, als Frau Sandweger über ihren Einsatz in einer Schule erzählte. Die Schulen sind nicht nur ein Ort zum Lernen, sondern die Kinder bekommen dort auch eine Mahlzeit und übernachten in der Schule, wo der Heimweg zu weit ist. Deswegen setzte die Referentin sich zusammen mit anderen Helfern auch für die Anschaffung einer Trinkwasseraufbereitungsanlage ein, sammelte Geld für den Bau von Toilettenanlagen und möchte als nächstes eine Schulküche finanzieren. Besonders für dieses aktuelle Projekt wird das Geld verwendet werden, das im Rahmen des Vortrags gesammelt wurde.

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