Historisch in vielerlei Hinsicht bereichernde Erfahrungen konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 b und 8 d beim Besuch des Bayerischen Armeemuseums in Ingolstadt machen. Authentische Exponate, spannende Hintergrundinformationen und gut ausgewählte Filmsequenzen zum Verlauf des Ersten Weltkrieges führten nochmals durch die Lehrplaninhalte der Jahrgangsstufe, ohne sich dabei in einer bloßen Rekapitulation von Gelerntem zu erschöpfen. Vielmehr zeichnete die zweistündige, jedoch gefühlt kurzweilige Führung durch die mit Sehenswertem reich bestückten Ausstellungshallen die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts aus einer greifbar-anschaulichen Perspektive nach, welche aus Geschichte ein multisensorisch wahrnehmbares Erlebnis macht: Die Anprobe eines harten, unbequemen Stahlhelms, die Enge und Beklemmung des Schützengrabens, die schwere Last, welche die Soldaten in Form des Marschgepäcks auf ihrem Rücken und angesichts der unvorstellbaren Gräuel des Krieges in ihrer Seele zu tragen hatten; von all dem bekamen die Schülerinnen und Schüler intensivere und nachhaltigere Eindrücke, als sie der beste „herkömmliche“ Geschichtsunterricht zu erzeugen imstande ist.     

Von Felix Potschatka (StR D/G)

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