
Wie lebte und arbeitete man eigentlich zur Zeit der Industrialisierung – und was hat das mit unserer eigenen Heimat zu tun? Mit diesen Fragen im Gepäck machte sich die Klasse 8b gemeinsam mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Plab auf den Weg ins Museum Dingolfing.
Nachdem das Thema „Industrialisierung und Soziale Frage“ zuvor intensiv im Unterricht behandelt worden war, bot der Unterrichtsgang die perfekte Gelegenheit, Geschichte einmal ganz konkret zu erleben. In der Abteilung Industriegeschichte tauchten die Schülerinnen und Schüler in die Welt von Maschinen, technischen Innovationen und großen Veränderungen ein. Besonders spannend war es, die Entwicklungen direkt am Beispiel der Region nachzuvollziehen.
Im Mittelpunkt standen dabei die Erfindungen und Weiterentwicklungen der Familie Glas. Anhand der Glas-Werke wurde deutlich, wie sehr die Industrialisierung das Leben der Menschen veränderte – sei es durch neue Arbeitsbedingungen oder durch den Ausbau der Infrastruktur in und um Dingolfing. So wurde schnell klar: Geschichte ist nichts Abstraktes, sondern hat ganz viel mit dem eigenen Lebensumfeld zu tun.

Ein Highlight war zum Abschluss auch der Blick in die weiteren Ausstellungsbereiche des Museums, in denen die Übernahme der Glas-Werke durch BMW und die daraus entstandene Erfolgsgeschichte anschaulich dargestellt wird.
Für die Klasse 8b war es ein gelungener Ausflug, bei dem Geschichte lebendig wurde – und der gezeigt hat, wie spannend Regionalgeschichte sein kann.
OStRin Brigitte Plab
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