Am 24.09.2025 hatte der Französischkurs der Oberstufe die Gelegenheit, an einer besonderen Online-Lesung des Autors Gaël Faye teilzunehmen, die vom Literaturhaus München veranstaltet wurde. Im Mittelpunkt stand sein neuer Roman Jacaranda, der eindrucksvoll Themen wie Identität, Erinnerung und gesellschaftliche Umbrüche behandelt.
Ein Kapitel las Gaël Faye selbst auf Französisch – seine ruhige, eindringliche Stimme machte deutlich, wie sehr Sprache und Rhythmus in seinem Schreiben eine Rolle spielen. Die restlichen Passagen wurden auf Deutsch von einem Sprecher gelesen. Eine Übersetzerin begleitete die Lesung und ermöglichte auch das Verständnis der französischen Teile sowie der anschließenden Fragerunde. Die Veranstaltung war nicht nur eine Einführung in Fayes neues Werk, sondern auch ein spannender Einblick in seine Gedankenwelt und seine Motivation als Autor. Besonders beeindruckend war, wie sehr seine Texte von persönlichen und historischen Erfahrungen geprägt sind. Für uns Schüler*innen war die Lesung eine besondere Gelegenheit, nicht nur ein literarisches Werk kennenzulernen, sondern auch über kulturelle Identität, Kolonialgeschichte und die Bedeutung von Sprache nachzudenken.
Miriam Becker, Emma Schnitzer, Q13
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