weltladen2017„Warum schmeckt die Schokolade im Weltladen so gut?“ Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c bei ihrer Exkursion in den neuen Weltladen in Dingolfing im Rahmen des Religionsunterrichts nach. Die Antwort auf diese Frage war nicht ganz leicht zu finden, da sich bekanntlich über Geschmack streiten lässt. Auf jeden Fall erfuhren die Schülerinnen und Schüler von Frau Schötz, einer der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, dass die Schokolade des Weltladens in der Regel mehr Kakaobestandteile und weniger Zucker und Fremdfette enthält als die herkömmliche Discounterschokolade.


Doch so wichtig der Geschmack auch ist, die Schokolade des Weltladens – wie übrigens auch alle anderen Produkte wie z. B. Kaffee, Tee, Musikinstrumente, Körbe usw. – hat noch andere Vorteile. Sie ist ein Fairtrade-Produkt. Fairtrade bedeutet, dass die Erzeuger von z. B. Kakaobutter oder Rohrzucker faire Preise für Ihre Produkte bekommen. So zahlen die Handelsorganisationen GEPA und TRANSFAIR, von denen die Weltläden ihre Waren beziehen, ca. 1750 US Dollar für eine Tonne Kakao. Darin enthalten ist ein Aufschlag von 150 US Dollar für soziale und ökologische Investitionen wie z. B. für die Schulausbildung und den Bau von Molkereien in den III.-Welt-Ländern. Für Kakaobohnen aus biologischem Anbau, einem weiteren Vorteile der Weltladen-Schokolade, wird ein Zuschlag von 200 US Dollar pro Tonne gezahlt.
Mit dem Unterrichtsgang in den Weltladen wurde die Unterrichtssequenz „Kinder in der einen Welt“ abgeschlossen, in der die Schülerinnen und Schüler vom Alltag der Kinder in aller Welt erfuhren, das eigene Konsumverhalten reflektierten und für die Solidarität mit anderen Kindern sensibilisiert wurden.
H. Ettengruber, StD

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